Schlossgeschichte

Das 19. Jahrhundert – eine Ikone entsteht
Schloss Drachenburg (1882-1884) ist eine der bedeutendsten Gründerzeitvillen des 19. Jahrhunderts im Rheinland. Hoch über dem Rheintal ließ der Bonner Gastwirtssohn Stephan von Sarter (1833-1902) sein pittoreskes Schloss errichten, inmitten des Siebengebirges, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands.

Drei Architekten, 20 ausführende Fachfirmen und 24 Künstler waren am Bau beteiligt. Mit drei Bauleitern und zahlreichen Arbeitern wurde ein Gebäude errichtet, das höchste künstlerische und bautechnische Anforderungen erfüllte.

Das 20. Jahrhundert – gegen den Verfall
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entging dieses Kleinod am Rhein nur knapp dem Verfall und der Zerstörung. Zahlreiche Eigentümer- und Nutzerwechsel, Kriegszerstörung und Vandalismus hinterließen schmerzliche Spuren. 1986 wurde das Schlossensemble schließlich unter Denkmalschutz gestellt.

Drei Jahre später erwarb das Land Nordrhein-Westfalen das Ensemble für 8 Millionen DM und übertrug es der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, um es zu sichern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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